SORGERECHTSENTZUG


Von der Hilfeleistung zum mißverstandenen staatlichen Wächteramt


Vor einer breiten Öffentlichkeit unbemerkt, greifen Gerichte und Jugendämter in Deutschland jährlich hundertfach unsachgemäß, die Grundrechte von Eltern und Kindern verletztend, in Familien ein und nehmen Kinder in staatliche Obhut, ohne zuvor ausführlich – und den Anforderung an dieses 'letzte Mittel' entsprechend – ordentlich ermittelt oder im Vorfeld primär anzuwendende Möglichkeiten zur Familienhilfe bzw. das Belassen der Kinder im nahen familiären Umfeld der Eltern geprüft zu haben.

Der folgende aktuelle Fall dokumentiert exemplarisch das leidvolle und folgenreiche Handeln von Behörden und Gerichten:


Mein Name ist Frank Sonneborn. Es war, glaube ich, im Sommer 2016, daß wir, Mutter, Vater, vier Kinder, während eines Urlaubs zum ersten Mal mit dem Wort "freilernen" in Kontakt kamen. Eine junge Familie hatte sich beim Frühstück zu uns gesellt, und wir sprachen über dies und das. Ich fragte, welche Schule die beiden noch kleinen Mädchen einmal besuchen würden, hier, so fernab von Hauptstraßen und öffentlichem Nahverkehr. Die Antwort des Vaters überraschte mich: Keine Schule, man wolle im Leben lernen - frei lernen. Das saß. Ich hätte niemals ermessen, welchen Einfluß dieses Wort einmal auf unser Leben und den Fortbestand unserer Familie haben würde.

Nach unserer Rückkehr nach Rügen ging mir das Gespräch mit dem Familienvater nicht aus dem Kopf und ich begann, zum Freilernen zu recherchieren; häufig in Gesellschaft meiner damals 12jährigen Tochter. Ich fand Gefallen an der Idee, auf die Wünsche und die Fähigkeiten von Kindern – aber auch Befindlichkeiten – zu hören und sie individuell zu fördern anstatt ihre Köpfe neun bis 13 Jahre uniform mit Wissen zu allen möglichen und unmöglichen Themen versorgen zu lassen.

Wir erarbeiteten, nachdem wir uns viel Zeit genommen und uns ausführlich mit den mutmaßlichen Vor- und Nachteilen des vom Staat unbeaufsichtigten Lernens in Freiheit beschäftigt hatten, ein kurzes Konzept und begaben uns zum zuständigen Schulamt nach Greifswald.

Der dortige Schulrat zeigte sich offen und interessiert, gab aber zu bedenken, daß die deutsche Schulpflicht derartige Ideen und Verhaltensweisen nicht vorsehe, er uns auffordern müsse, den Schulbesuch der Kinder fortzusetzen und sicherzustellen.

In den darauffolgenden Monaten wurden wir einmal vom Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) des Jugendamtes zum gemeinsamen Gespräch eingeladen. Ich erschien mit allen vier Kindern, meine älteste Tochter wurde angehört und um ihre eigene Einschätzung zum Freilernen gebeten. Die anderen im Gang spielenden Kinder müßten – auf meine Frage hin – nicht gehört werden; man könne keine Kindeswohlgefährdung erkennen.

Weitere Monate vergingen, bis sich eine Delegation des Jugendamtes bei uns einfand und mit ernster Miene erklärte, es gäbe dringenden Gesprächsbedarf. Ich vereinbarte mit der Kindesmutter die Wahrnehmung eines Termins direkt am nächsten Tag. Obgleich sich unsere Situation vor Ort und unsere Einstellung zu Sinn bzw. Unsinn von SchulPFLICHT weder im Großen, noch im Kleinen verändert hatte, sähe man nun Anzeichen für eine latente Kindeswohlgefährdung und würde diese Einschätzung gern vom einem Gericht überprüfen und unsere Lebenswirklichkeit bewerten lassen.

„Wir müssen nicht lange verhandeln, ich habe meine Entscheidung bereits getroffen.“

Es sollte anders kommen. Anders, als wir erwartet hatten. Und genauso anders, als es die beiden Prozeßbeiligten des ASD erwarten konnten.

Bereits die Befragung unserer Kinder durch die Richterin verlief unangemessen, rethorische Stilmittel (Gedächtnisprotokoll vom selben Nachmittag: "Du glaubst doch wohl nicht, Du könntest Deine Wünsche ohne Schulabschluß erreichen." "Du lebst in einer Blase.", "Du wirst genauso Hartz IV empfangen wie Deine Eltern.", "Glaubst Du, mir macht jeder Tag gleich viel Spaß?" "Ich stehe auch nicht gern früh auf." "Ich schreibe mir einen Tagesplan, damit ich nichts vergesse.") konnten unsere beiden ältesten Kinder nicht parieren; für sie endete die Befragung tränenreich. Die Verfahrensbevollmächtigte Rechtsanwältin Friederike Kellotat (Stralsund) unterstützte die Kinder nicht.

Die Richterin protokollierte, meine große Tochter sei mit „bauchfreiem“ Oberteil erschienen. Bis heute habe ich nicht vertanden, welcher verfahrensrelevante Inhalt aus dieser Feststellung abgeleitet werden sollte, zumal der betreffende Hoodie nicht auffallend kurz ist, wie auf dem Photo zu sehen.

Der erste Satz von Richterin Lemcke-Breuel im anschließenden Termin – an die Verfahrensbevollmächtigte der Kinder gewandt – ließ erahnen, daß wir kein faires Verfahren zu erwarten hatten und kein unvoreingenommenes Gericht: "Wir müssen nicht lange verhandeln, ich habe meine Entscheidung bereits getroffen."

Diese Satz sollte nicht die einzige Besonderheit in unserer 'Verhandlung' bleiben. Die beiden ASD-Mitarbeiterinnen hatten keine Vorbereitungen für den Termin getroffen. Sie wußten keine Anträge zu stellen, und so soufflierte ihnen die Richterin ein ums andere Mal, was sie beispielhaft beantragen könnten: Die Inobhutnahme der Kinder und Verbringung in ein Internat. Dieses dürfe auch außerhalb des Bundeslandes gefunden werden. Die Eltern erhielten Besuchsrecht für die Wochendenden. Sie, die Familienrichterin, könne kraft Ihres Amtes das Sorgerecht auch in Gänze auf das Jugendamt übertragen, wobei sie erwartete, daß ein solcher Beschluß vom OLG in Rostock im Beschwerdeverfahren gekippt werden könnte, sie gehalten wäre, "Milde walten" zu lassen.

Frau Lemcke-Breuel hatte sich auf uns und das Thema "freilernen" insofern 'vorbereitet', als sie – an die Jugendamts-Mitarbeiterinnen gewandt – in die (vier bis 13) Jahre gekommene Urteile zitierte, in denen jeweils die elterliche Sorge eingeschränkt worden war. Ich halte dieses Verhalten für eine mindestens unangemessene Beeinflussung Prozeßbeiligter; ob es legitim ist, wäre zu klären. Aktuelle Urteile von bundesdeutschen Oberlandesgerichten aus den seinerzeit letzten zwei Jahren hatten unisono den Tenor, daß keine Eingriffe angebracht, denn angemessen wären. Diese Urteile waren unserer Familienrichterin unbekannt; sie bat mich um die entsprechenden Aktenzeichen.

„Ihre Kinder sind Analphabeten! Sie haben als Eltern völlig versagt!“

Unser jüngsten schulpflichtigen Kinder (neun und sechs) waren in ihrer jeweiligen Befragung angehalten worden, den Satz "Ich gehe nicht zur Schule, ich bin Freilerner" aufzuschreiben und ein paar Rechenaufgaben zu lösen. Beide Aufgaben lösten sie mehr schlecht als recht. Wenn man aber weiß, daß beide unter großem Druck standen, mein jüngster Sohn nach der ersten Klasse noch gar nicht über derartige Schreib-Fähigkeiten verfügte, Division noch überhaupt nicht Unterrichtsstoff des älteren war, dann sind diese schulischen 'Leistungen' doch ganz anders zu bewerten als mit der, später in der Verhandlung verallgemeinernden Vorhaltung, unsere Kinder seien Analphabeten, wir hätten als Eltern völlig versagt.

Am Ende der Verhandlung war unser Sorgerecht in Sachen Schulbesuch verloren, eine Ergänzungspflegerin bestimmt.

Es war nicht viel Zeit vergangen, daß mich die eine der beiden Mitarbeiterinnen des Jugendamtes, Frau Jana Berger, anrief und uns Kindeseltern zu einem Gespräch nach Bergen bat. Sie hätte eine Idee, mit der es möglich sein könnte, "die Kuh vom Eis zu holen". Ich war interessiert und folgte zusammen mit der Kindesmutter der ausgesprochenen Einladung. Der Plan war, eine "Aufsuchende Familientherapie" (AFT) einzurichten, auch um dem Familiengericht gegenüber Aktivität zu demonstrieren. Wir Eltern stimmten nach kurzer Beratung zu und nahmen die "Familienhilfe" ab Januar 2019 für rund anderthalb Jahre wahr.

In den Wochen und Monaten nach der Gerichtsverhandlung haben Jugendamt und Ergänzungspflegerin noch in mehreren Terminen mit mir nach einer Lösung gesucht, die sowohl die Position von Schulamt und Gericht als auch unsere in Einklang bringen sollte. Je mehr Zeit verging, umso deutlicher wurden die Forderungen des Jugendamts sowie deren Drohungen; mittlerweile wurde dieselbe Situation wie vor dem Gerichtstermin – nämlich unsere Lebenswirklichkeit – ausdrücklich als Kindeswohlgefährdung eingestuft. Eine dieser 'angepaßten' Einschätzung zugrundeliegende Veränderung hatte es keine uns bekannte gegeben.

Soweit die 'Vorgeschichte'! Der viele Lesestoff war leider unumgänglich, weil er unbedingt relevant ist für Einordnung und Bewertung des Beschlusses, der nach den Sommerferien zum Entzug unseres Sorgerechts führen sollte.

Im Sommer dieses Jahres 2020 wurden wie erneut vom Familiengericht geladen; diesmal zur Verhandlung im Hauptsache-Verfahren. Nach einem Moment der Verwunderung haben wir Eltern verstanden, daß das erste Verfahren eines mit einstweiligen Rechtsschutzes war.

Es erschienen die Verfahrensbevollmächtigte, die Fachgebietsleiterin "Sozialpädagogischer Dienst Rügen" Anja Grüner, ein mir bisher unbekannter Mitarbeiter des Schulamtes, eine hinzugezogene psychologische Gutachterin Beate Labs und wir als Eltern. Der Termin war kurz; wir wurden u. a. gefragt, ob wir mit der Begutachung unserer Kinder einverstanden wären. Wir waren. Dieser wurde bestimmt auf den xxx

Ja, man kann die Auffassung vertreten, daß ...

Deutschland, am 10.04.2020



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Wer ist verantwortlich?

Verantwortlich im Sinne von "wer hat etwas verbockt?" ist in Sachen Corona nach meinem Empfinden die – bleiben wir im Lande – deutsche Politik. Wenn uns in einem derartigen und noch nie dagewesenen Ausmaß Grundrechte verwehrt werden und dies nicht einmal fakten-basiert, dann fühle ich mich mindestens aufgefordert, meine Stimme zu erheben.

Es ist nicht nachvollziehbar, wieso in einem Bundesland beispielsweise Verwandten-Besuche und Baumarkt-Einkäufe statthaft sind, in anderen hingegen unter Strafe gestellt. Wenn derartige Regeln dann noch eingeführt, um kurz darauf wieder ausgesetzt zu werden, verwirrt mich dies mehr, als es mich beruhigt.

Ach so, "mir" ist übrigens Leif Teiert-Lee, Lindenweg 16/17, 18181 Graal-Müritz

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Wie nimmst Du teil?

Für den 'Moment', bis in unserem Land, und analog in der Welt außerhalb unserer Grenzen, wieder so etwas wie Normalität eingkehrt ist, freut sich der Appell über jede Stimme. Zu diesem Zweck kannst Du Dich ab sofort unter Mitzeichnen! daran beteiligen.

Der ursprüngliche und eigentliche Sinn dieser Seite ist unter "Was?" kurz angerissen. Wir hoffen also, möglichst bald zur Tagesordnung übergehen zu können und verbleiben bis dahin

mit wachen Grüßen

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Was geschieht hier?

offeneWorte.org hat gerade das Licht der virtuellen Welt erblickt. Die Seite bietet im Rahmen der Presse- und Meinungsfreiheit küftig Raum für die intellektuelle und Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftspolitischen Herausforderungen. Autorinnen und Autoren sind dabei per Definition dem Grundgesetz verpflichtet. Adressaten sind beispielsweise Repräsentanten der drei Staatsgewalten (Legislative/Judikative/Exekutive), der Wissenschaft und anderer Institutionen.

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Wie geht es weiter?

Müßig ist es, darüber zu philolophieren, ob 'Corona 2020' uns eine veränderte Welt(wirtschaft) beschert. Sicher hingegen scheint, daß die vielen Veränderungen in fast allen Ländern weltweit Spuren hinterlassen werden – gesellschaftliche, wirtschaftliche, soziale.

Viele Beiträge, die in dieser Zeit die Köpfe von Menschen verlassen, um uns – im Internet veröffentlicht – zu informieren, zu beruhigen, zu desinformieren, zu beunruhigen oder schlicht zu bespaßen oder verwirren, führen den 'Beleg', daß das "Schuldgeldsystem" seinem Ende zugeht.

Nicht selten, und zunehmend, drängt sich beispielsweise im Einzelhandel vor Ort das Gefühl auf, daß diese Einschätzung nicht völlig falsch sein muß. Corona macht es uns leicht(er), auf Bargeld zu verzichten. Wäre da nicht die Sorge, wir würden als Menschen bei jeder Kartenzahlung noch transparenter, unsere Wege und Vorlieben verfolgbarer denn je.

Im Zuge dieser möglichen Entwicklung wird es immer Alternativen geben. Ein Zahlungssystem, das bereits seit mehr als zehn Jahren existiert und funktioniert, basiert auf einer Technologie namens Blockchain – sein Name: Bitcoin.

Die Blockchain bezeichnet ein weltumspannendes dezentrales Netzwerk, welches Daten sequentiell und permanent speichert, ohne systemsbedingte Preisgabe der agierenden Person(en). Informationen (nicht zu verwechseln mit persönlichen Daten) sind öffentlich, fälschungssicher und jederzeit verifizierbar. Die bekanntesten Anwendungen in der Blockchain sind "Kryptowährungen".

Die Vorteile von Kryptowährungen liegen auf der Hand: Sie gehören dem jeweiligen Inhaber und sind nur mit dessen digitalem Eigentumsnachweis signiert einsetz- und handelbar. Staaten und Institutionen haben keine Verwaltungs- oder Zu- bzw. Eingriffsrechte und -Möglichkeiten. "Dein Geld gehört Dir", es unterliegt keiner außer der im 'Betriebssystem' der jeweiligen Blockchain festgelegten geringen Inflation.

Kryptowährungen verfügen über alle nötigen Eigenschaften für generellen Zahlungsverkehr, sind im Unterschied zum herkömmlichen Bankenverkehr jedoch 'blitzschnell'. Sie können an diversen Krypto-Börsen weltweit gegen Landeswährungen gehandelt werden sowie zum Austausch zwischen jedermann über sämtliche Ländergrenzen hinweg und ohne bankenübliche Verzögerungen oder hohe Gebühren.

Seit rund einem Jahrzehnt ist es möglich, am "Point of Sale" zu bezahlen; auch in Deutschland existiert ein wachsendes Netz an Akzeptanzstellen und Umtausch- bzw. Auszahlautomaten.

Nun ist Bitcoin als erste Blockchain-Anwendung überhaupt technologisch überholt. Es gibt Kryptowährungen, die schneller transferiert werden können und deren Gebühren geringer sind. Die performanteste Blockchain ist aktuell EOS. Sie basiert auf einem OpenSource-'Betriebssystem' namens EOSIO. Transaktionen sind in Sekundenbruchteilen sichtbar und erfolgen gebührenfrei.

Während ein Finanzdienstleister beispielsweise 10 € oder mitunter wesentlich mehr an Gebühr für eine Überweisung über den Atlantik verlangt, sind beliebige Beträge in EOS kostenlos binnen Millisekunden sichtbar und innerhalb von anderthalb Minuten irreversibel an jede beliebige EOS-Adresse weltweit versandt. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob es sich um eine private oder geschäftliche Buchung handelt oder an der Ladenkasse eine handelsübliche Menge Toilettenpapier bezahlt wurde.

Fast geschafft; lange Rede und sehr kurzer Sinn: Auch ohne Corona-Panik sind alternative 'Geld- und Bezahlsysteme' den einen oder anderen Blick wert. EOS empfiehlt sich hier besonders ob seiner 'Performance' und Gebührenfreiheit. Wer es ausprobieren mag, findet beispielsweise unter https://DACH-EOS.io weitergehende Informationen und unter https://getWombat.io einen kostenlosen Zugang in die EOS-Welt.

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Appell unterzeichnen? Gern!

Die Lage ist ernst. Bitte beteilige Dich nur, und dann mit Deinem echten Namen, wenn Du die hier formulierten Forderungen mitträgst und die Beendigung der, die gesamte Bevölkerung betreffenden, gesellschaftlichen Zwangsmaßnahmen aufgrund des "neuartigen" Corona-Virus' für sinnvoll und notwendig erachtest.
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